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lidesworld bless
30.06.2014
27.08.2013
21.05.2013
Die ATON Schule
Die Atonschule zu Besuch beim Waldmenschen Volker Birkennase
Brennnessel
Stillleben
Schlammmasse
Stresssituation
Stoffflohmarkt
Betttuch
Rollladen
Krepppapier
Schrotttür
Balletttänzer
Schifffahrt
Jazzzeremonie
Modelllernen
Abschlussseminar
Fitnessstudio
Kunststoffflasche
Schrubbbesen
Schwimmmeister
Kammmacher
Schlusssatz
volllabern
11.02.2013
04.06.2012
20.04.2012
música brasileira
I have the notion that many Brazilians are able to create a connection to their life, their body and their friends which in other cultures I have never experienced before. When I started living in Brazil something in my body got fulfilled which had been missing ever before since I can think.
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11.04.2012
23.02.2012
Anerkennung, Abhängigkeiten, Geschmack und die in Frage zu stellende künstlerische Freiheit
Pierre Bourdieu und die Kunst
- Ein Aufsatz über Anerkennung, Abhängigkeiten, Geschmack und die in Frage zu stellende künstlerische Freiheit
Pierre Bourdieu (1930 – 2002) wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater war Landwirt und später Postangestellter, seine Mutter Hausfrau. Der französische Soziologe studierte Philosophie und gehört heute zu den meistzitierten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. In seiner Schaffensphase veröffentlichte Bourdieu an die 40 Bücher und Schriften, das bekannteste Werk ist „Die feinen Unterschiede“, eine Sozialstudie über Kulturkämpfe verschiedener gesellschaftlicher Klassen um gesellschaftliche Positionen und die einhergehende Durchsetzung eines herrschenden Geschmacks, entstanden 1979.
Bourdieus kunsttheoretisches Schaffen ist aber bislang wenig beachtet. Dabei bezeichnet er selbst das Buch „Die Regeln der Kunst“, 1992, als sein Hauptwerk.
Pierre Bourdieus Auseinandersetzung mit Bildern ist vielschichtig. Sie beginnt bereits ganz am Anfang der Karriere des Soziologen. Selbstgemachte Fotos dienten Bourdieu als Skizzen und Erinnerungsstützen für seine ethnologischen und soziologischen Forschungen, die er von 1958 - 1961 in Algerien durchführte. Die Forschungsarbeit während des antikolonialen Unabhängigkeitskrieges erforderte aber auch eine Parteinahme. Bemühte sich Bourdieu einerseits um eine objektive Distanz, waren ihm die Fotos andererseits zugleich Beleg und Zeugnis. Sie bezeugten das Unrecht der kolonialen Herrschaft und nahmen auf diese Weise Partei für die Beherrschten. So dienten die Bilder Bourdieu schon früh zur Hinterfragung des eigenen Standpunktes als Betrachter.
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08.01.2012
19.12.2011
Besitz
Der Zwang, nicht loslassen zu können.
Alles festhalten wollen.
Nichts hergeben können.
Verlustängste.
Meins.
Ich glaube, wir Menschen haben so viel Angst vor dem Tod, weil wir uns an allem festklammern. An unserem Besitz. An unseren Verpflichtungen. An unseren sozialen Bindungen.
Jeder Besitz hat seine Berechtigung, aber auch seine Zeit. Besitz, den wir nur noch um des Besitzens Willen besitzen, hat keine Berechtigung mehr. Ungenutzter Besitz wird zur Belastung, zum Laster. Muss organisiert und verwaltet werden und schließt Türen vor Neuem. Stiehlt Zeit und Energie, stiehlt physischen und geistigen Raum.
Besitz, den wir nicht Nutzen, nehmen wir einer anderen Person, welche ihn brauchen könnte. Geld, welches unberührt auf dem Konto liegt, genauso. Es kommt von irgendwo und fehlt irgendwo.
Anhäufen macht uns unglücklich.
Wir klammern uns an unserer Identität fest. An unseren Eigenschaften, unserem Charakter.
Wir definieren uns.
Definieren, kategorisieren, bewerten gibt uns eine Sicherheit, die wir brauchen, um im Alltag zu überleben.
Unsere eigene Definition, die Maske unserer Selbst, die wir uns mühevoll zugelegt haben, wollen wir zeigen. Zur Schau stellen. Laut in die Welt brüllen. Manchmal nicht mehr als eine leere Hülle, die uns ein wenig Zugehörigkeitsgefühl und Sicherheit gibt.
Ein Tier muss einordnen : Feind, kein Feind, Rivale, kein Rivale. Keine Sicherheit ohne Zuordnung.
Wir ordnen. Interpretieren das Geordnete und bewerten damit unsere Umwelt und uns selbst permanent.
Schaffen gesellschaftliche Strukturen.
Alles geht vorbei. Alles hat seine Zeit. Eine Blume blüht auf und verwelkt. Eine Freundschaft blüht auf und verwelkt. Wir blühen auf und verwelken irgendwann.
Jeder Moment hat seine Zeit, hat seine Berechtigung. Seinen Wert.
Den Wert immaterieller Natur erkennen viele nicht mehr.
Der Wert materieller Güter.
Wert existiert für viele erst dann, wenn er im Besitz ist.
Den Wert geteilter Gut geht verloren.
Der öffentliche Raum, soweit er noch existiert, noch nicht eingenommen ist, verwahrlost dadurch.
Ein Moment wird mit der Kamera eingefangen und konserviert. Jetzt ist er meiner. Mein Foto des Tages.
Alles festhalten wollen.
Nichts hergeben können.
Verlustängste.
Meins.
Ich glaube, wir Menschen haben so viel Angst vor dem Tod, weil wir uns an allem festklammern. An unserem Besitz. An unseren Verpflichtungen. An unseren sozialen Bindungen.
Jeder Besitz hat seine Berechtigung, aber auch seine Zeit. Besitz, den wir nur noch um des Besitzens Willen besitzen, hat keine Berechtigung mehr. Ungenutzter Besitz wird zur Belastung, zum Laster. Muss organisiert und verwaltet werden und schließt Türen vor Neuem. Stiehlt Zeit und Energie, stiehlt physischen und geistigen Raum.
Besitz, den wir nicht Nutzen, nehmen wir einer anderen Person, welche ihn brauchen könnte. Geld, welches unberührt auf dem Konto liegt, genauso. Es kommt von irgendwo und fehlt irgendwo.
Anhäufen macht uns unglücklich.
Wir klammern uns an unserer Identität fest. An unseren Eigenschaften, unserem Charakter.
Wir definieren uns.
Definieren, kategorisieren, bewerten gibt uns eine Sicherheit, die wir brauchen, um im Alltag zu überleben.
Unsere eigene Definition, die Maske unserer Selbst, die wir uns mühevoll zugelegt haben, wollen wir zeigen. Zur Schau stellen. Laut in die Welt brüllen. Manchmal nicht mehr als eine leere Hülle, die uns ein wenig Zugehörigkeitsgefühl und Sicherheit gibt.
Ein Tier muss einordnen : Feind, kein Feind, Rivale, kein Rivale. Keine Sicherheit ohne Zuordnung.
Wir ordnen. Interpretieren das Geordnete und bewerten damit unsere Umwelt und uns selbst permanent.
Schaffen gesellschaftliche Strukturen.
Alles geht vorbei. Alles hat seine Zeit. Eine Blume blüht auf und verwelkt. Eine Freundschaft blüht auf und verwelkt. Wir blühen auf und verwelken irgendwann.
Jeder Moment hat seine Zeit, hat seine Berechtigung. Seinen Wert.
Den Wert immaterieller Natur erkennen viele nicht mehr.
Der Wert materieller Güter.
Wert existiert für viele erst dann, wenn er im Besitz ist.
Den Wert geteilter Gut geht verloren.
Der öffentliche Raum, soweit er noch existiert, noch nicht eingenommen ist, verwahrlost dadurch.
Ein Moment wird mit der Kamera eingefangen und konserviert. Jetzt ist er meiner. Mein Foto des Tages.
11.12.2011
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